Monat der seelischen Gesundheit bei der Mobilen Jugendkirche
Unsere Social-Media-Themenreihe zum Mental Health Month
Wie geht es dir wirklich?
Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell die Mobile Jugendkirche im Mental Health Month auf ihrem Instagram- und Facebook-Kanal. Der „Mental Health Month“ geht ursprünglich auf internationale Initiativen zur Enttabuisierung psychischer Belastungen zurück. Weltweit wird dabei verstärkt über seelische Gesundheit, Einsamkeit, Überforderung, Depressionen, Selbstfürsorge und gegenseitige Unterstützung gesprochen. In den ersten Beiträgen ging es bereits um Gefühle, Druck, Erschöpfung, Hoffnung, Selbstfürsorge und darum, dass niemand mit seinen Gedanken allein bleiben muss. Wir haben Expert*innen aus verschiedenen Professionen für Gastbeiträge eingeladen und das Team der Jugendkirche ist auch vertreten. In unseren Beiträgen finden Themen Platz, die nicht nur jungen Menschen Mut machen, offen über mentale Gesundheit zu sprechen.
Die Resonanz zeigt uns: Dieses Thema bewegt viele Menschen. Und es tut gut, ehrlich darüber zu sprechen.
Uns als Team der Mobilen Jugendkirche ist dieses Thema sehr wichtig. Unser Pfarrer Gilsu Jang arbeitet zugleich als Krankenhausseelsorger und erlebt immer wieder, wie wichtig Zuhören, Hoffnung und ehrliche Begegnungen sind. Eva-Maria Karras, Diakonin in Ausbildung und Klangtherapeutin, bewegt besonders, wie häufig Jugendliche bei Aktionen und Begegnungen Fragen mitbringen, die tief ins Herz gehen: Bin ich gut so, wie ich bin? Wann bin ich wertvoll? Wann fühle ich mich gesehen und geliebt? Wo gehöre ich dazu?
Gerade junge Menschen setzen sich intensiv mit mentaler Gesundheit auseinander, sprechen über Ängste, Einsamkeit, Leistungsdruck und die Sehnsucht nach echter Verbindung. Gleichzeitig erleben wir auch, wie engagiert Jugendliche in diesem Bereich sind, wie offen sie miteinander sprechen und wie groß die Sehnsucht nach stärkenden Räumen ist. Bei der Jugendkammer wurde sich sogar ausdrücklich eine Meditation gewünscht. Dies sehen wir als ein Zeichen dafür, wie wichtig Momente der Ruhe, Achtsamkeit und inneren Stärkung geworden sind.
Natürlich gehören zur Mobilen Jugendkirche auch viele fröhliche Aktionen: gemeinsame Sommerangebote, Musik, Begegnung und Gemeinschaft, wie beispielsweise unsere Aktion am Salzgittersee im vergangenen Jahr oder die Beteiligung an der School’s Out Party. Und genau das gehört für uns zusammen: Freude feiern und gleichzeitig Raum haben für die ernsten Fragen des Lebens.
Deshalb laden wir herzlich ein, unsere Reihe zu entdecken und weiter zu verfolgen, mitzudenken, mitzudiskutieren und vielleicht auch etwas ganz Persönliches für sich mitzunehmen.
Denn wir glauben: Jeder Mensch verdient es, gesehen und gehört zu werden.
Hier sind wir im digitalen Raum zu finden:
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